Geschichte - Lexikon

Falmouth

Häfen

Falmouth ist eine Stadt an der Südküste der englischen Grafschaft Cornwall, auf der Westseite eines Hafens namens Carrick Roads, der drittgrößten Naturhafen der Welt, der sich 5 Kilometer weit ins Land erstreckt, und dessen Eingang das von Heinrich VIII. erbaute Pendennis Castle verteidigt.

Falmouth, damals noch bekannt unter dem Namen Smithwick oder Smithick, bestand um 1600 nur aus einer Schmiede und einer Bierschänke. Als sich Sir Walter Raleigh und Sir John Killegrew in Smithwick aufhielten, waren beide so von der geografischen Lage und den strategischen Möglichkeiten beeindruckt, dass sie beschlossen an dieser Stelle einen Hafen zu errichten. Sir John holte sich daraufhin die Erlaubnis des Parlaments ein und in den nächsten Jahren begann der Ausbau von Smithwick zu einem Hafen.

Im Jahr 1660 wurde die Stadt auf königlichen Beschluss  in Falmouth umbenannt. In den nächsten Jahren sollte Falmouth zu einem wichtigen Hafen werden. Im 18. Jahrhundert war es nicht unüblich, dass mehr als 350 Segelschiffe in der "Carrick Road" vor Anker lagen,

Falmouth ist die Heimatstadt des fiktiven Seehelden Richard Bolitho aus der Feder von Alexander Kent. In der Stadt kann man im Bolitho's Restaurant essen gehen, allerdings bezieht sich der Name nicht auf den Romanhelden, sondern auf eine in Cornwall bekannten Familie.

Erstellt von Threepwood

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