Uniformen

Markus Stein, der Webmaster von www.napoleon-online.de , hat uns geholfen eine Themenlücke bei Line of Battle zu schliessen: Freundlicherweise hat er uns einige Uniformtafeln von Thomas Rowlandson zur Verfügung gestellt.

In der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt liegt eine kleine Serie von 10 Tafeln über die Englische Marine um 1799 vor. Diese Serie wurde vom bekannten englischen Maler und Zeichner Thomas Rowlandson gezeichnet und von Merke gestochen. Auf allen Tafeln läßt sich sehr gut die Veröffentlichung vom 15. Februar 1799 durch R. Ackermann, London, ablesen.

Da nur wenige Uniformserien sich mit Marinetruppen befassen, hat diese Serie eine herausragende Position und bietet eine sehr gute Möglichkeit, die bedeutenste Seemacht der damaligen Periode genauer zu erforschen. Der von Rowlandson bekannte Karikaturstil lässt diese Serie auch von den üblichen Darstellungsformen abweichen, trotzdem ist sie auch durch die Darstellung der verschiedenen Typen in ihrem direkten (Arbeits-) Umfeld interessant.


Wir danken Markus Stein und der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt für die Möglichkeit zur Präsentation dieser schönen Tafeln in ausgezeichneter Qualität.

 

Deutschland - Berlin - Deutsche Historische Museum

Anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin wurde 1987 das Deutsche Historische Museum gegründet. Mehr als 8.000 Exponate aus etwa 2.000 Jahren deutscher Vergangenheit werden in der Dauerausstellung gezeigt. Die Ausstellung ist in mehrere Epochen gegliedert, eine beschäftigt sich auch mit der französischen Revolution und der Zeit Napoleons. Unter anderem wird Napoleons Hut gezeigt, welchen er nach der Schlacht von Waterloo in seiner Kutsche zurücklassen musste.

England - Greenwich - National Maritime Museum

Östlich von London, direkt an der Themse gelegen, schlägt, beziehungsweise tickt, das Herz der britischen Marine. Im Stadtteil Greenwich findet sich auf historischem Boden das größte Marinemuseum der Welt. Die Sammlung des National Maritime Museum dürfte einzigartig sein und jeden Aspekt des Zeitalters der Segelschiffe beleuchten. Aber die Gebäude, in denen die Exponate untergebracht sind, haben selbst Geschichte geschrieben oder dienten als Schauplatz für bedeutende Ereignisse der Marinegeschichte. Somit ist das NMM für Experten und Interessierte des Seekriegs gegen Napoleon die wichtigste Anlaufstelle um sich dem Thema zu nähern.

Weiterlesen: England - Greenwich - National Maritime Museum

Deutschland - Hamburg - Internationale Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm, Hamburg

1988 gründete Professor Peter Tamm die Gesellschaft um Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Schifffahrts- und Marinegeschichte zu betreiben. Heute ist die Sammlung des Professors aus der internationalen Forschung zu diesen Themen nicht mehr wegzudenken!

Das Wissenschaftliche Institut für Schifffahrts- und Marinegeschichte von Professor Peter Tamm beherbergt die international größte Privatsammlung zur Schifffahrts- und Marinegeschichte.

Mehr als 2.000 Filme, 5.000 Gemälde und Grafiken, unzählige Schiffsmodelle, mehr als eine Million Fotos und Tausende von Konstruktionsplänen und Büchern werden im Kaispeicher B des "Internationale Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm, Hamburg" gesammelt.

USA - Baltimore - Historic Ships in Baltimore

Historic Ships in Baltimore, unter diesem Namen firmiert das ehemalige Baltimore Maritime Museum heute, ist ein offenes Marinemuseum im Hafen von Baltimore.

Die Sammlung besteht aus den Schiffen USS Constellation (1854), USCGC Taney (WHEC-37),  USS Torsk (SS-423) und der Chesapeake.

Die Constellation ist eine Sloop of War der United States Navy. Sie wurde in der Gosport Marinewerft in Norfolk gebaut um wurde im August 1854 zu Wasser gelassen. 1955 wurde das Schiff endgültig außer Dienst und später zu einem Museumsschiff im Hafen von Baltimore.  Vier Decks der Constellation können während eines geführten Rundgangs erkundet werden.

England - Chatham - Chatham Historic Dockyard

Chatham, am Fluss Medway gelegen, ist über viele Jahrhunderte eine der wichtigsten Werften in England gewesen. Über 400 Schiffe wurden dort gebaut und Tausende repariert. Bereits sehr früh nutzte man die natürlichen Gegebenheiten am Fluss für die Reparatur von Schiffen. Bei Flut konnten die Schiffe nahe ans Ufer gebracht und während der Ebbe repariert werden. Mit der fortschreitenden Technologisierung wurden aufwändigere Bauten notwendig und so wurde 1570 die "Chatham Dockyard" gegründet und durch Elizabeth I zu einer königlichen Werft aufgewertet.

Sir Thomas Slade entwarf und baute hier einige der erfolgreichen 74er und Fregatten. Die HMS Victory (1765) gehört zu den berühmtesten Schiffen die dort entstanden sind. 1770 gab es in Chatham 4 "slip ways" und weitere 4 große Docks. Rund 1600 Menschen in 26 Berufen arbeiteten zu dieser Zeit in der Werft, auf dem Höhepunkt der napoleonischen Kriege sogar mehr als 2600. Man konzentrierte sich auf den Bau von Schiffen des 1. bis 3. Ranges in der königlichen Werft, während Aufträge für die kleineren Schiffe mehr und mehr an zivile Werften rund um Chatham vergeben wurden.

Chatham wurde 1983 geschlossen. Danach wurde die komplette Anlage in drei Teile aufgeteilt. Der östliche Hafenteil wird heute als kommerzieller Hafen genutzt. Ein weiterer Teil wird als Industriegebiet genutzt. Für uns besonders interessant ist jedoch der verbleibende Teil, der mit ca. 324,00 qm das "Chatham Historic Dockyard" bildet.

Dieser Teil entspricht ungefähr dem Kern Chathams während des 18. Jahrhunderts und kann heute als Museumswerft besichtigt werden. Chatham ist die am besten erhaltene Werft aus dem Zeitalter der Segelschiffe.

England - Portsmouth - Portsmouth Historic Dockyard

Ein Pflichtbesuch für Englandreisende ist sicher das Portsmouth Historic Dockyard. Die Hafenstadt Portsmouth liegt an der Südküste Englands und kann auf eine sehr lange Marinetradition zurückschauen. Dies liegt nicht zuletzt an der guten Lage, denn Portsmouth findet sich auf der Halbinsel Portsea Island an der Mündung des Solent in den Ärmelkanal.

Von der Mitte des 18. Jahrhunderts an befand sich England fast ständig im Krieg. In der Zeit der großen Segelschiffe, vor allem während den napoleonischen Kriegen, wurde Portsmouth zum weltgrößten zusammenhängenden Industriekomplex und damit natürlich auch zum Ziel des Feindes.

Noch heute ist Portsmouth der wichtigste Hafen der Royal Navy. Etwa die Hälfte der Flotte ist dort stationiert, auch wenn der Titel "Royal Dockyard" seit 1984 nicht mehr getragen wird. 1985 sicherte die Regierung den Erhalt der historischen Werft und übergab die Verantwortung an den "Portsmouth Naval Base Property Trust". Dieser Teil der Werft kann heute besucht werden. Im Trockendock der Museumsewerft liegt HMS Victory und wartet darauf von Besuchern erkundet zu werden.

Romane

HMS Lydia, dieses berühmte Schiff des noch berühmteren Horatio Hornblower, steht stellvertretend für alle fiktiven Schiffe und Menschen der zahlreichen marinehistorischen Romane.

 

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  • Museen

    Es gibt viele gute Wege, neben dieser Internetseite, sich weiter in das Thema Seekrieg einzuarbeiten. Leider gibt es nicht mehr viele Schiffe aus dieser Zeit und so ist ein Besuch im Museum oft die einzige Möglichkeit, um sich einen plastischen Eindruck des Age of Sails zu verschaffen.

    Besonders in England und Frankreich wird die Erinnerung an die Epoche der Segelschiffe mit großem Aufwand gepflegt. Das National Maritime Museum in Greenwich birgt etwa zwei Millionen Exponate aus dem Bereich der Seefahrt und gilt somit als das größte Museum für Seefahrtsgeschichte der Welt.

    Über Frankreich verteilt ist das Nationale Marinemuseum. Die Zentrale des Museums findet sich nur wenige Meter vom Eiffelturm in Paris entfernt. Die Außenstellen liegen an den wichtigen Küstenstädten Brest, Toulon oder L'Orient.

    Aber auch auf der anderen Seite des Atlantiks warten einige besondere Schätze auf den interessierten Besucher. Die Überreste des großen britischen Stützpunkts auf der Karibikinsel Antigua, dort war auch Nelson stationiert, oder ein Besuch im ehemaligen Boston Navy Yard, dort liegt USS Constitution vor Anker, lassen sich vielleicht mit einem Urlaub kombinieren.

     


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  • Romane

    Fast jeder hat in seiner Jugend Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson oder C.S. Foresters Hornblower gelesen, doch die maritime Literatur hat noch sehr viel mehr zu bieten! Richard Bolitho aus der Feder von Alexander Kent bereitet weltweit Millionen Lesern kurzweil und Patrick O'Brians Held Jack Aubrey schaffte sogar den Sprung auf die große Leinwand.

  • Autoren

    Fast jeder hat in seiner Jugend Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson oder C.S. Foresters Hornblower gelesen, doch die maritime Literatur hat noch sehr viel mehr zu bieten! Richard Bolitho aus der Feder von Alexander Kent bereitet weltweit Millionen Lesern kurzweil und Patrick O'Brians Held Jack Aubrey schaffte sogar den Sprung auf die große Leinwand. An dieser Stelle stellen wir Euch einige der lesenswerten Autoren vor. Mehr Informationen zu den Romanen, den Inhalten und den Protagonisten erhaltet Ihr auf www.hms-lydia.de, dem  großen Lexikon der historischen Romane.

  • Sehenswürdigkeiten