Die amerikanische Unabhängigkeit, die Französische Revolution und die unmittelbar daran anschließende Epoche Napoleons und ihr Ende durch die Befreiungskriege veränderten das Bild der Welt nachhaltig und haben Nachwirkungen bis in unsere Gegenwart. Bereits ein kurzer Blick auf die historischen Zusammenhänge verdeutlicht, dass diese Episoden der Weltgeschichte als Ganzes zu betrachten sind und nicht isoliert behandelt werden dürfen.

Death of Horatio NelsonUm den Seekrieg gegen Napoleon und die Ereignisse bis zum Wiener Kongress ganzheitlich zu erklären, ist es daher notwendig den Einstieg bereits im Siebenjährigen Krieg zu wählen. Die Menschen und die Schiffe prägten das Zeitalter der Segelschiffe. So wie zum Beispiel Sir Robert Calder, welcher der Royal Navy von 1759 bis 1818 diente, und so den oben genannten Zeitraum aktiv erlebte. Das Schiff HMS Bellona, gebaut 1760, focht bereits in diesem Krieg und wurde erst 1814 außer Dienst gestellt.

Gemeinsam mit Euch wollen wir uns von der maritimen Seite aus diesen Zeiten des Umbruchs nähern. Es wird oft übersehen, welche entscheidende Rolle die Segelschiffe und Seeschlachten in dieser Zeit spielten: Napoleons Träume einer Invasion auf der englischen Insel wurden von der Royal Navy vor Kap Trafalgar versenkt, seine gescheiterte Kontinentalsperre führte letztendlich zu seinem verhängnisvollen Angriff auf Russland.

USS ConstitutionErlebt mit uns die fesselnde Epoche der Segelschiffe des 18. und 19. Jahrhunderts in Fakt und Fiktion. Neben den realen Akteuren, wie Napoleon oder Nelson, werfen wir auch einen Blick auf die fiktiven Leben von Helden wie Richard Bolitho oder Horatio Hornblower, die nicht nur gegen Nationen, sondern oft genug auch gegen Piraten kämpfen mussten. In zahllosen Büchern und einigen Filmen erleben wir ihre größten Abenteuer, gewinnen jedoch auch einen detaillierten Einblick in den Alltag der Marine und des Soldatenlebens.

Auf www.line-of-battle.de informieren wir Euch über historische Hintergründe, bringen Euch Technik und Leben aus dieser Zeit näher. Wir stellen Euch Bücher, Musik, Filme, Brettspiele und Computerspiele vor, aber auch schöne Modelle und Dioramen von Schiffen und Figuren sollen hier gezeigt werden. Im Forum können nicht nur militärische Themen diskutiert werden.

Noch mehr Informationen über die Französische Revolution, die napoleonische Epoche und große Schlachten, findet Ihr auf unseren zahlreichen Themenseiten. Diese sind über die Links im rechten Menü direkt zu erreichen.

 

Das Zeitalter der Segelschiffe

Die Invasion Amerikas: Die Landungsboote, die Tausende Britischer Soldaten an die amerikanischen Strände brachten

Von Hugh T. Harrington auf Journal of the American Revolution


Amphibische Operationen, die das Anlanden von Soldaten und Nachschub von See her umfassen, sind besonders schwierig und erfordern besondere Techniken, enge Koordination zwischen Marine und Heer, sowie spezielle Ausrüstung. Die Briten hatten die erforderlichen Fähigkeiten während des Siebenjährigen Krieges erlernt. Nach einem gescheiterten Angriff auf den Hafen von Rochefort verbesserten Briten ihre Kommando- und Kontrollabläufe und entwarfen spezielle Fahrzeuge für Landungen an feindlichen Stränden, die allgemein als „flatboats“ bekannt wurden. [1]

Im günstigsten Fall sollten die Soldaten so nah an die Küste gebracht werden, daß sie die kürzestmögliche Distanz unter feindlichem Feuer an Land zu waten hatten. Gewöhnliche Großboote  waren für Landeoperationen aufgrund ihres großen Tiefgangs, der in beladenem Zustand bis zu fünf Fuß betragen konnte, ungeeignet. [2] Zudem erschwerte die lange, schmale Bauart der Großboote das Be- und Entladen der Soldaten, da diese durch die Ruderer und die Riemen steigen mußten, um die Boote über die Seiten zu verlassen.

Im April 1758 genehmigten die Lords Commissioners der Admiralität den Entwurf eines „flatboat“ mit geringem Tiefgang. [3]. Es sollte zwei Größen geben: Eines von 36 Fuß Länge und 10 Fuß 2 Zoll Breite. Dieses sollte etwa fünfzig Mann sowie einen Marineoffizier, einen Kanonier und zwanzig Ruderer tragen.  Die kleinere Version war 30 Fuß lang, 9 Fuß 9 Zoll lang und trug sechzehn Ruderer. Beide Boote gingen nur 2 Fuß 11 Zoll tief und besaßen einen weiten, runden Bug und ein Spiegelheck. Voll beladen benötigten sie nur 2 Fuß tiefes Wasser, so daß sie sehr dicht ans Ufer herankommen konnten. [4]

Die im amerikanischen Unabhängkigkeitskrieg verwendeten britischen Landungsboote waren, mit geringen Variationen, die gleichen. Ihre Tragfähigkeit betrug zwischen 10.000 und 12.000 Pfund ohne Ruderer. Die Soldaten saßen dicht beieinander in zwei Reihen mit dem Gesicht zueinander und den Musketen aufrecht zwischen ihren Knien stehend. Ein Seemann bediente die Ruderpinne, während zwanzig weitere außen an den Riemen saßen. Die „flatboats“ konnten mit Masten, Segeln und einer kleinen Kanone oder Drehbasse im Bug ausgerüstet werden. [5] Die Drehbasse gewährte ein wenig defensive Feuerkraft.  Aber in jedem Fall mußte ein Feind an der Landungsstelle vor der Operation stark durch Kriegsschiffe beschossen werden. Die Landungsboote waren nicht dazu gedacht, sich den Weg an den Strand freizukämpfen.

Doppelte Laufplanken wurden über den Bug an den Strand gelegt, um ein schnelles und geordnetes Ein- und Aussteigen der Soldaten zu ermöglichen. Die Vorgehensweise wurde von einem Augenzeugen beschrieben:

„All diese flachgehenden Boote... lagen in einer Reihe am Strand, und sobald das Regiment daran entlangmarschiert war, formierte es sich dicht am Strand um und erwartete das Signal zum Besteigen der Boote. Sofort nachdem dieses gegeben worden war, marschierte jeder Offizier mit seinen Männern zu den Booten, ...dann stiegen er und sein Trommler zuerst ein und gingen von dem am Strand liegenden Bug direkt nach hinten zum Heck, während die ganze Abteilung folgte, ohne aus der Reihe zu treten; so waren nach zwei Minuten alle im Boot.“ [6]   

Bei Erreichen des feindlichen Ufers stiegen die Männer über den Bug aus und waren sofort gefechtsbereit. Kurz vorm Auflaufen an den Strand ließ das Landungsboot einen Draggen am Heck fallen. Sobald die Soldaten gelandet waren, wurde der Anker hochgezogen, die Riemen entgegengesetzt bewegt, und das Landungsboot steuerte auf See hinaus, um die nächste Fracht zu holen.

Eine Variation des Landungsbootes wurde in Kanada gebaut und eingesetzt. Major General Philipps' Befehle für seine Brigade vom 3. Juni 1776 besagen:

„Leutnant [William]Twiss soll sich nach Three Rivers begeben und seine Anweisungen für den Bau von Booten geben. Die Bauform eines dieser Boote ist ein gewöhnliches flachgehendes Fahrzeug [flat bottom], das King's Boat oder königliches Boot genannt wird, ausgelegt, um 30-40 Mann mit Proviant und Ausrüstung zu tragen, mit dem einzigen Unterschied, daß der Bug eines jeden Bootes eckig gebaut werden soll wie bei einem englischen Punt, um das Vonbordgehen der Truppen mittels einer Art von Gangbord zu erleichtern, das mit Schießscharten für Musketen versehen ist, und das während der Annäherung an den Feind als Schutzschild ( engl.„mantlet“) [7] dienen kann, und entsprechend stark gebaut sein muß.“ [8]    

Belege für solcher Laufborde oder Rampen bei anderen Gelegenheiten wurden nicht aufgefunden. Eine Darstellung von „flatboats“ mit einer ähnlichem Rampe erscheint auf einem Druck mit dem Titel „A View of Gravesend in Kent, mit Truppen, with Troops passing the Thames to Tilbury Fort.“ [9] Derartige Rampen oder Laufborde wären, wenn sie genug Schutz vor Beschuß hätten bieten sollen, sehr schwer gewesen und hätten möglicherweise Stabilitätsprobleme für das Landungsboot verursacht. Die dicht zusammengepferchte Infanterie hätte die Rampe nicht als Schutzschild benutzen oder durch die Schießscharten feuern können.  
 
Eine weitere Modifikation der Landungsboote ermöglichte es, sie für den Transport von Artillerie zu benutzen. Planken, die über die gesamte Bootslänge gelegt wurden und über den Bug gelegte Laufplanken ermöglichten es, die Artillerie an Bord und von Bord des Landungsbootes zu rollen. [10] Robert Clevelys Gemälde von der Landung in der Kip's Bay zeigt eindeutig Landungsboote, die mit Artillerie, und andere, die mit Infanterie beladen sind. [11]

Die Effektivität der Landungsboote erwies sich deutlich am Morgen des 22. August 1776, als die Royal Navy in einer spektakulären Demonstration organisierter Kompetenz und Seemannschaft die Masse der britischen Truppen von Staten Island zur Gravesend Bay auf Long Island schaffte. Um 4 Uhr morgens befanden sich die Landungsboote am Strand von Staten Island, und die erste Welle von Truppen aufzunehmen.
Die Landung selbst wurde von drei Fregatten und zwei Mörserschiffen gedeckt, die den Strand vor der Landung bombardierten. Die Landung selbst traf auf keinen Widerstand. Der Kapitän der H.M.S. Eagle, die an der Landung beteiligt war, berichtet:

„Die Landungsboote waren alle um 4 Uhr morgens am Stand unter dem speziellen Kommando des Commodore Hotham versammelt... Etwa um 8 feuerte die Phoenix eine  Kanone ab und heißte als Signal für die Truppen, an den Strand vorzurücken, an der Besanmarsstenge eine blau und weiß gestreifte Flagge.  Kurz nach 8 waren sämtliche Schiffe mit den Truppen für die erste Landung unterwegs; und die Boote, die bei Staten Island etwa 1000 Mann aufgenommen hatten, begannen sich Richtung Gravesand Bay auf Long Island zu bewegen. Um halb 9 heißte Commodore Hotham in seinem Boot die rote Flagge als Signal für die Boote, an den Strand vorzustoßen.  Die Boote reagierten sofort auf das Signal, und in etwa 10 Minuten befanden sich 4000 Mann am Strand, formierten sich und rückten vor. Der Wind wehte vom Hafen herab, aber die Flut bot zu starken Widerstand, als daß die Schiffe zu ihren vorgesehenen Positionen gelangen konnten; dennoch waren gegen 12 Uhr oder wenig später sämtliche Truppen an Land, insgesamt 15.000, und um drei Uhr erhielten wir die Nachricht, daß die Armee schon in Flat Bush angelangt war, sechs oder sieben Meilen vom Landungsort.“ [12]

An dieser Landung waren 75 „flatboats“ beteiligt, von denen jedes 50 Infanteristen trug, sowie 11 „bateaux“ (lange, flachgende Boote mit spitzem Bug und Heck). Die erste Welle von 4000 Mann bestand aus Leichter Infanterie und der Reserve. Es ist sehr bezeichnend, daß diese Truppen nicht nur sehr schnell den Strand erreichten, sondern zudem nach ihrer Ankunft in der Lage waren, sofort geordnet auszurücken und den Strand zu sichern. Am Abend vor der amphibischen Landung auf Long Island wurden die Truppen, die in der zweiten und dritten Welle gelandet werden sollten, auf Transporter gebracht. Die zweite von den Transportern kommende Landungsabteilung von 5000 Mann wurde von den Landungsbooten derart schnell nach der ersten Welle den Strand gebracht, daß sie die Leichte Infanterie hätte unterstützten können, wenn diese auf Widerstand gestoßen wäre. Während die Landungsboote mit der zweiten Welle der Truppen auf dem Weg zum Strand waren, entfernten sich die nun leeren Transportschiffe und machten Platz für weitere mit mehr Truppen, die noch ans Ufer gebracht werden sollten. Drei Stunden nach der ersten Landung waren 15.000 Mann samt Gepäck, Ausrüstung und vierzig Geschützen an Land gebracht worden. [13] Die Verlegung einer Streitmacht dieser Größenordnung in dieser Geschwindigkeit hatte dieser Kontinent nie zuvor gesehen.

Weniger als einen Monat später, am 15. September, wurden die Landungsboote erneut mit großem Erfolg eingesetzt. Anders als die Landung in der Gravesand Bay erforderte die Überquerung des East River von Long Island aus Richtung Manhattan Island den Angriff auf eine feindliche Küste.

Während der Nacht des 14. verankerten die Briten gegenüber den amerikanischen Positionen an Land fünf Kriegsschiffe in 300 Yards Entfernung, die Breitseiten gegen die Küste gerichtet. [14] Die Amerikaner hatten in Erwartung einer Landung Gräben angelegt. Aber sie waren nicht auf die Wucht eines Angriffs der Royal Navy vorbereitet.

Ein Amerikaner, Joseph Plumb Martin, befand sich auf der Seite des Angriffs, die einstecken mußte.   Er beschrieb, wie er sah daß

„ihre Boote aus einer Bucht oder Deckung von Long Island her kamen, voller britischer Soldaten. Als sie den Rand des Stroms erreichten, legten sie ihre Boote in eine Linie. Sie fuhren damit fort, ihre Streitmacht von der Insel her zu verstärken, bis sie wie ein großes Kleefeld in voller Blüte erschienen.“ [15]


Ein britischer Offizier, Captain William Evelyn von der Leichten Infanterie, erinnerte sich: „Das Wasser, bedeckt mit Booten voller Männer, die eifrig ans Ufer strebten, war sicherlich eines der großartigsten und erhabensten Schauspiele, die je zu sehen waren.“ [16] Francis, Lord Radwon befand sich in einem der 84 „flatboats“, welche die Landungsstreitmacht ausmachten. Als sie sich

„näherten, sahen [wir] die Brustwehren voller Männer, and zwei oder drei lange Kolonnen in stolzer Parade heranmarschieren, um sie zu unterstützen. Die Hessen, die an diese Wasser-Geschäfte nicht gewöhnt waren und es als sich ausgesprochen unangenehm vorstellten, auf sich schießen zu lassen, während sie ziemlich wehrlos und eng zusammengepfercht waren, begannen sofort, Hymnen zu singen. Unsere Männer drückten ihre Gefühle ebenso deutlich aus, jedoch auf andere Weise, indem sie sich selbst und den Feind wahllos mit wunderbarer Inbrunst verfluchten.“ [17]


Sobald sich die Landungsboote den Schiffen auf 50 Yards genähert hatten, wurde das Signal gegeben und die Schiffe lösten ihre erste Salve gegen die Brustwehren.

Martin hörte einen „derart dröhnenden Donner von den britischen Schiffen, daß ich glaubte, mein Kopf würde in dem Schall vergehen.“ Bartholomew James von HMS Orpheus schrieb: „Es ist kaum möglich, sich vorzustellen, welch furchtbares Feuer die fünf Schiffe für neunundfünfzig Minuten aufrechterhielten; in der Zeit verschossen wir, allein in der Orpheus, fünftausenddreihundertsechsundsiebzig Pfund Pulver. Die erste Breitseite schlug eine beträchtliche Bresche in ihre Befestigungen, und der Feind floh allenthalben, verwirrt und um Erbarmen flehend...“   Für Lord Rawdon war es „das gewaltigste Dröhnen, das ich jemals hörte. Die Brustwehren wurden in wenigen Minuten zerschmettert, und jene, die sie verteidigen sollten, waren froh, so schnell wie möglich zu entkommen. ….wir drangen an den Strand vor, landeten, und formierten uns, ohne einen einzigen Mann zu verlieren.“ HMS Carysfort „feuerte 28 Breitseiten innerhalb einer Stunde, mit Stangenkugeln und Traubenhagel.“[18]


Der amerikanischen Captain Samuel Richards sah

 „eine dichte Kolonne des Feindes an das Wasser vorrücken und die Landungsboote besteigen. Da wir wußten, was ihr Ziel war, bereiteten wir uns darauf vor, sie zu empfangen. Sobald sie sich näherten, begannen die Schiffe, uns mit einem fürchterlichen Feuer zu belegen. Nachdem die Kolonne von Booten das Ufer verlassen hatte, begannen sie, direkt auf uns zuzuhalten; nachdem sie die halbe Breite des Sunds [East River] erreicht hatten, änderten sie ihren Kurs und näherten sich der Kip's Bay – etwa eine dreiviertel Meile oberhalb von uns – wo sie landeten; da ihre Landung dort nicht nicht erwartet wurde,  trafen sie auf keinen Widerstand: Die Schiffe setzten ihr Feuer fort – unsere schwachen Verschanzungen, die hastig aufgeworfen worden waren sackten unter den feindlichen Kugeln schnell zusammen. Unsere Truppen verließen ihren Posten in Unordnung.“ [19]     


Die Landung in der Kip's Bay war ein voller Erfolg. Die erstaunliche Feuerkraft der Kriegsschiffe, verbunden mit er effektiven Landung zahlreicher Truppen, war mehr, als die Amerikaner überstehen konnten. Das war „shock and awe“, Schocktaktik.

Das ist die Macht einer gut orchestrierten amphibischen Landung. Ohne die flachgehenden Landungsboote wären die Royal Navy und die britische Armee nicht in der Lage gewesen, die Gegebenheiten des enormen Küstensaums der USA auszunutzen.  

Obwohl die schlichten Landungsboote den Krieg nicht für die Briten gewannen, erlaubten sie eine Strategie der Mobilität, mit der man die Amerikaner zu überwinden hoffte, deren Bewegungsmöglichkeiten sich auf die Füße der Infanteristen beschränkten.   

Mit freundlicher Genehmigung von Hugh T. Harrington sowie Journal of the American Revolution.

Übersetzt von Knut Gerling.


[1] Robert Beatson, Naval and Military Memoirs of Great Britain, from 1727-1783 (London: Longman, 1804), 2:167.
[2] Hugh Boscawen, “The Origins of the Flat-Bottomed Landing Craft 1757-1758,” Army Museum ’84 (Journal of the National Army Museum, Royal Hospital Road, London, UK, 1985), 24.
[3]  Zeitgenössische maßstäbliche Modelle mit Armee- und Marinefiguren kann man in National Maritime Museum, Greenwich, England, sehen.
[4] Boscawen, Origins, 25.
[5] National Maritime Museum, Greenwich, England.
[6] Boscawen, Origins, 28. Das Zitat ist aus Graf  F. Kielmansegge, Diary of a Journey to England in the Years 1761-1762 (London: 1902), 258-259.  Eine Division ist in diesem Zusammenhang eine Kompanie oder Halbkompanie, etwa 50 Mann.
[7] Mantlet, engl, ein beweglicher defensiver Schild.
[8] James Murray Hadden, Hadden’s Journal and Orderly Books (Albany: Joel Munsell’s Sons, 1884), 169.
[9] “A view of Gravesend in Kent, with Troops passing the Thames to Tilbury Fort, 1780,” British Museum, http://www.britishmuseum.org/research/collection_online/collection_object_details/collection_image_gallery.aspx?assetId=904082&objectId=3312410&partId=1
[10] Adrian B. Caruana, Grasshoppers and Butterflies: The Light 3-Pounders of Pattison and Townshend (Bloomfield, Ontario: Museum Restoration Service, 1980), 30.
[11] Don N. Hagist, “A New Interpretation of a Robert Cleveley Watercolour,” Mariner’s Mirror, 94:3, 2008, 326-30.
[12] Henry Duncan, “Journals of Henry Duncan,” in John Knox Laughton, Naval Miscellany (London: Navy Records Society, 1902), 122-123.
[13] Beatson, Naval and Military Memoirs of Great Britain from 1727-1783, (London: Longman, 1804), 4:156-157.
[14] Journals of HMS Phoenix, HMS Roebuck, HMS Orpheus, HMS Rose, HMS Carysfort in William James Morgan, ed. Naval Documents of the American Revolution (Washington: Department of the Navy, 1972), 6:838-840.
[15] Joseph Plumb Martin, George F. Scheer, ed., Private Yankee Doodle (Boston: Little, Brown and Company, 1962), 33-34.
[16] Henry P. Johnston, Battle of Harlem Heights (New York: The Macmillan Company, 1897), 34.
[17] William P. Cumming and Hugh Rankin, The Fate of a Nation, The American Revolution Through Contemporary Eyes (London: Phaidon Press, 1975), 110-111.
[18] Journal of Bartholomew James and journal of HMS Carysfort, in Morgan, Naval Documents, 6:841, 849. Martin, Private Yankee Doodle, 34. Cumming, Fate of a Nation, 111.
[19] Morgan, Naval Documents, 6:844-845.

 

 

„The Trafalgar Way“ oder „Lapenotières Rennen"

Trafalgar Way ist die  Bezeichnung der Route zwischen Falmouth und Whitehall, Sitz der Admiralität, im Zentrum Londons, die Leutnant John Richards Lapenotière genommen hatte, um Collingwoods Nachrichten über den Sieg bei Trafalgar und Nelsons Tod zu überbringen.

Am 26. Oktober signalisierte Collingwood, der von der beschädigten Royal Sovereign auf die Euryalus wechseln musste, dem Schoner Pickle näher zu kommen und übergab die ersten beiden Berichte über die Schlacht von Trafalgar an Lapenotière.

Vor dem Kap St. Vincent traf am 28. Oktober der Schoner Pickle auf die Sloop Nautilus, die auf dem Weg nach Lissabon war, unter dem Kommando von John Sykes. Obwohl Sykes der höherrangige Offizier war, bat ihn Lapenotière entgegen dem Protokoll überzusetzen. Die Details des zweistündigen Treffens sind nicht dokumentiert, doch es liegt nah, dass Sykes die Bedeutung des Auftrags erkannt hatte.

Durch die Vernichtung der spanisch-französischen Flotte war der Auftrag der Nautilus hinfällig geworden. Sykes entschied sich ebenfalls den Kurs in Richtung England zu setzen. Am 29. Oktober war auch Lapenotière klar, dass Sykes seinen Befehl nach Lissabon zu segeln nicht mehr nachkam und der Pickle folgte.

Lapenotière erreichte am Morgen des 4. November, nach neun Tagen auf See, gegen 11 Uhr britischen Boden. Die Linie der Semaphoren zwischen Portsmouth und Plymouth war 1805 noch nicht  fertiggestellt, daher musste er den Landweg wählen. Wenige Stunden später bestieg er eine Postkutsche, während die Pickle weiter in Richtung Plymouth segelte.

Während der gut 38 Stunden dauernden Fahrt wechselte er 21 Mal die Pferde. Er erreichte am frühen Morgen des 6. Novembers 1805 die Admiralität. Der erste Seelord, Lord Barham, war gerade dabei sich zur Ruhe zu begeben

Keine 24 Stunden nachdem Pickle vor Falmouth vor Anker gegangen war, erreichte die Nautilus Plymouth. Die Nautilus war nicht nur das schnellere Schiff gewesen, Sykes hatte auf seiner Route auch besseres Wetter gehabt. Sykes traf in Plymouth auf den Vizeadmiral Young und berichtete ihm vom Ausgang der Schlacht von Trafalgar. Young hatte natürlich zu diesem Zeitpunkt keine Informationen über den Verbleib von Lapenotière oder der Pickle. So setzte er Berichte auf und steckte Sykes ebenfalls in eine Kutsche um die Admiralität zu informieren.

Sykes traf fast im gleichen Moment wie Lapenotière bei der Admiralität ein. Lapenotière übergab seine Nachrichten, während Sykes im Foyer wartete.

Es gibt verschiedene Überlegungen weshalb Lapenotière in Falmouth an Land ging und nicht durch den Kanal segelte. Möglicherweise wollte er keine Zeit aufgrund von schlechten Witterungsbedingungen im Kanal verlieren? Vielleicht war es auch unbürokratischer in einem kleinen Hafen anzulegen? Lapenotière kannte den dortigen Hafenmeister Captain John Bowen und konnte auf seine Unterstützung setzen.

Überhaupt ist Collingwoods Wahl des Überbringers der wichtigen Nachrichten bedenkenswert. In der Regel war es eine besonders Auszeichnung für hochrangige Offiziere die Berichte von erfolgreichen Schlachten nach London zu bringen. Auszeichnungen, Geld und Karrierechancen warteten auf die Offiziere. Tatsächlich erhielt Lapenotière eine stattliche Prämie und wurde zum Commander befördert.

Aber warum wurde Lapenotière ausgewählt? Collingwood stand nach der Schlacht vor einer großen Verantwortung. Der aufziehende Sturm bedrohte die angeschlagene Flotte und brauchte jeden erfahrenen Offiziere auf den Schiffen.

Eine interessante Rolle in diesem Zusammenhang spielte Robert Benjamin Young (1773 - 1846). Young, der wie Nelson in die Schlachten von Kap St. Vincent und am Nil involviert war, beobachtete die Schlacht vom Deck des Kutter HMS Entreprenante (10) aus.

Obwohl es keine schriftlichen Befehle gab, hielt Young für den Rest seines Lebens daran fest, dass Nelson ihn ausdrücklich in der Nähe der Victory haben wollte, um sofort die Berichte an die Admiralität in der Heimat zu überbringen.

Der enttäuschte Robert Young segelte zwei Tage nach Lapenotière mit Kopien der Berichte nach Faro ab, um den britischen Generalkonsul in Portugal zu informieren.

Auch wenn HMS Pickle nur eine kleine Rolle in der Weltgeschichte spielte, wird heute immer noch regelmäßig die „Pickle Night“ zelebriert. Der Jahrestag der Ankunft von Collingwoods Berichten beendet die Feierlichkeiten, die am 21. Oktober mit dem „Trafalgar Day“ beginnen.

Thomas Schuler: Auf Napoleons Spuren - Eine Reise durch Europa

Auf Napoleons Spuren: Eine Reise durch EuropaAngeblich wurden über Napoleon Bonaparte bereits eine Million Bücher geschrieben. Trotzdem sind in den letzten Jahren immer wieder neue Biografien und Sachbücher erschienen. Und jetzt liefert der Verlag C.H. Beck ein weiteres Buch über den Korsen, der in ganz Europa seine Spuren hinterlassen hat. Kann man über die historische Person Napoleon Bonaparte überhaupt noch etwas Neues schreiben?

Ja! Dieses Buch darf man sich nicht entgehen lassen. Thomas Schuler nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Europa und die Zeit. Er begab sich an Orte wie Moskau, Paris, Berlin, London, Kaub oder Venedig und schildert seine Beobachtungen. Fast glaubt man, dass Napoleon eben erst hier gewesen war und jeden Moment an diesen Ort zurück kommen könnte. Besonders interessant ist es, wie viele Spuren Napoleons in England zu finden sind, obwohl er niemals einen Fuß auf die Insel setze.

Seine Spurensuche auf den Schlachtfeldern von Waterloo oder Beresina beschreibt er sehr eindringlich. Doch auch unterhaltsame Anekdoten aus Vergangenheit und Gegenwart sind zu finden.

Thomas Schuler ist einer der führenden Napoleon-Experten Deutschlands. Neben einer umfangreichen publizistischen Tätigkeit zum Thema und europaweiten Vorträgen organisiert er historische Führungen an Originalschauplätzen der Epoche.

Auf Napoleons Spuren - Eine Reise durch Europa erschien am 28. August 2019 im Verlag C.H. Beck. 408 Seiten, mit 32 Abbildungen und 11 Karten.

Denis Orde : In the Shadow of Nelson: The Life of Admiral Lord Collingwood

In the Shadow of Nelson: The Life of Admiral Lord CollingwoodObwohl Cuthbert Collingwood 10 Jahre älter war als Horatio Nelson, schlossen die beiden als junge Offiziere 1777 eine enge Freundschaft, die über Jahrzehnte bis zu Nelsons Tod bei Trafalgar andauern sollte.  Nur in dieser Schlacht war Nelson, dessen Karriere gradliniger verlaufen war als die seines Freundes, Collingwoods direkter Vorgesetzter.

Ihre Freundschaft ist vor allem auch deshalb bemerkenswert, weil beide von so unterschiedlichem Charakter waren. Collingwood war zurückhaltend, streng und schüchtern, während Nelson charismatisch und ein ein romantische Draufgänger war.

Collingwood kämpfte im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und nahm an den Schlachten „The Glorious First of June (1794)“ und „Cape St Vincent (1797)“ teil. Dennoch verlief seine Karriere nicht immer ohne Rückschläge. 1777 wurde er wegen Befehlsverweigerung vor ein Kriegsgericht gestellt und freigesprochen.

Nachdem er bei Nelsons Tod das Kommando über die Flotte übernommen hatte, war er der Autor des berühmten „Trafalgar Despatch“, die den Sieg in der Schlacht und Tod von Nelson der Nation ankündigte.

Collingwoord wurde Oberbefehlshaber der Mittelmeerflotte, sollte aber niemals nach Hause zurückkehren. Er starb 1810 auf See. Bestattet wurde er an der Seite seines lebenslangen nahen Freundes Lord Nelson in der St Paul’s Cathedral in London.

„In the Shadow of Nelson: The Life of Admiral Lord Collingwood“ von Denis Oder versucht Licht in das Leben und Wirken von Cuthbert Collingwood zu bringen. Reprint erschien bei Pen & Sword Books Ltd im Juli 20

Joel S. Hayward: For God and Glory: Lord Nelson and His Way of War

For God and Glory: Lord Nelson and His Way of War„For God and Glory: Lord Nelson and His Way of War“, für Gott und Ruhm, ist eine ambitionierte Analyse von Horatio Nelson während der Napoleonischen Kriege. Anstatt durch Heldenverehrung geblendet zu werden, versucht Hayward einen überzeugenden und unvoreingenommenen Bericht über einen Mann, der zutiefst religiös war, sich seiner menschlichen Schwächen bewusst war und ein meisterhafter Stratege und Taktiker auf See war zu beschreiben.

Joel Hayward geht auf originelle und thematische Weise auf das Studium von Horatio Lord Nelson ein und analysiert den einzigartigen Kampfstil, die Doktrin, die Taktik und die Einsatzkunst des Admirals, seine Führungsqualitäten sowie seine Einstellungen und Überzeugungen. Hayward versucht zu erklären, wie all diese Elemente sich zu dem Mann vereinigten, dessen ansteckendes Ethos sich in seiner gesamten Kraft ausbreitete.

Er zeigt, dass Nelsons kreatives Genie, seine aufregende und intensive Persönlichkeit und seine Leidenschaft für alle kriegerischen Dinge nicht nur Mut und Loyalität erweckten, sondern auch die Herzen und Köpfe seiner Männer so verblüfften und entzündeten, dass er zu Lebzeiten beinahe Kultstatus erreichte.

Joel Hayward ist Professor für „Strategic Thought“ am National Defense College der Vereinigten Arabischen Emirate. Sein Blick auf den britischen Seehelden Horatio Nelson ist verfügbar bei Naval Institute Press.

Mark Braude - The Invisible Emperor: Napoleon on Elba

The Invisible Emperor: Napoleon on Elba from Exile to EscapeIm Frühjahr 1814 wurde Napoleon Bonaparte besiegt und durch seine Gegner kalt gestellt. Nachdem er ein Imperium auf dem halben europäischen Kontinent aufgebaut,  überwacht und das Leben von etwa 80 Millionen Menschen regiert hatte, befand er sich plötzlich im Exil auf Elba, auf weniger als hundert Quadratkilometer Land im Mittelmeer.

Dies hätte das Ende der Ära Napoleon Bonaparte sein können. Doch er fügte seiner Geschichte in diesem kurzem ersten Exil ein weiteres spannendes Kapitel hinzu. Denn bald zwang Napoleon seinen Entführern und der Insel selbst sein Charisma und seinen historischen Ehrgeiz auf und plante seine Rückkehr nach Frankreich und an die Macht. Nach zehn Monaten Exil entkam er mit etwas mehr als tausend Anhängern im Schlepptau, marschierte nach Paris und eroberte den Palast der Tuilerien zurück - alles ohne einen Schuss abzugeben. Keiner ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass die 100 Tage bei Waterloo in einem katastrophalen Fanal enden sollte.

Autor Mark Braude dramatisiert dieses seltsame Exil und die unwahrscheinliche Flucht in feinen Details. Dabei beschreibt er auch Nebenfiguren, wie seinen britischen Aufpasser auf Elba, Neil Campbell, der für immer beschämt war, "Boney" entkommen zu lassen. Was dabei herauskommt, ist eine überraschende neue Perspektive auf eine der folgenreichsten Figuren der Geschichte. Der unsichtbare Kaiser beschreibt die täuschend ruhige, aber letztendlich dramatische Unterbrechung der 25-jährigen Militärkarriere eines der berühmtesten Soldaten der Geschichte. The Invisible Emperor: Napoleon on Elba from Exile to Escape von Mark Braue im Reprint bei Penguin Books; ab dem 8. Oktober 2019.

Edouard A Groult - The Glorious First of June 1794 (Campaign, Band 340)

The Glorious First of June 1794Anfang des Jahres 1794 stand das revolutionäre Frankreich am Rande des Scheiterns. Die Armee und die Marine waren von der Revolution erschüttert worden, und Bürgerkrieg und Hungersnot forderten ihren Tribut.

Auf der Suche nach einer Versorgung mit Nahrungsmitteln aus den Karibikkolonien und den Vereinigten Staaten beschloss die französische Regierung, einen gewaltigen Konvoi zu organisieren.

Um ihren Auftrag zu erfüllen, müsste die französische Marine jedoch die gefährliche Überquerung des Nordatlantiks unternehmen. Eines Ozeans, der von der Royal Navy, der mächtigsten Marinestreitmacht der Welt, beherrscht wurde.

Dies ist die ganze Geschichte einer Schlacht des Age of Sails, die im offenen Ozean, hunderte von Meilen von der Küste entfernt, ausgetragen wurden. 26 Linienschiffen unter Admiral Richard Earl Howe trafen auf den aus der Chesapeake Bay kommenden französischen Geleitzug mit über 100 Frachtschiffen und 27 Linienschiffen.

Im Verlauf der Schlacht zeigte sich, dass die Flotte des revolutionären Frankreich, geschwächt durch die Säuberungsaktionen im Offizierskorps und die gegenüber der neuen Regierung unloyale Haltung der verbliebenen meist adligen Offiziere, der britischen Flotte taktisch und vom Ausbildungsstand her unterlegen war.

The Glorious First of June 1794 von Mark Lardas mit Illustrationen von Edouard A Groult erscheint in der Reihe Campaign (340) am 31. Oktober bei Osprey Publishing.

Benjamin Armstrong - Small Boats and Daring Men: Maritime Raiding, Irregular Warfare, and the Early American Navy

Small Boats and Daring Men: Maritime Raiding, Irregular Warfare, and the Early American NavyZwei Jahrhunderte vor den Navy SEALs und Marine Raiders waren die US Navy und das Marine Corps bereits in ähnlich gefährliche Missionen verwickelt: Piratenlager überfallen, feindliche Schiffe im Dunkel der Nacht angreifen oder feindliche Einrichtungen und Ressourcen zerstören.  Selbst John Paul Jones, der Vater der amerikanischen Marine, sah solche irregulären Operationen als wichtig für die Seekriegsführung an.

Benjamin Armstrong, Assistant Professor of War Studies and Naval History an der U.S. Naval Academy, wirft einen Blick auf den irregulären Seekrieg, der oft im Schatten der Seeschlachten steht. Sein Buch hebt die Bedeutung von Überfällen und irreguläre Seekriege als Schlüsselelemente in der Geschichte der amerikanischen Seemacht hervor.

Beginnend mit der kontinentalen Marine, verfolgt „Small Boats and Daring Men“ Seemissionen durch die Kriege der frühen amerikanischen Republik, von der Küste des heutigen Libyen bis zu den Flüssen und Buchten der Chesapeake Bay. Gleichzeitig untersucht Armstrong die Konflikte der Ära mit nichtstaatlichen Feinden und die Bedrohung der amerikanischen Friedensinteressen entlang der pazifischen und karibischen Küste.

Armstrong bringt eine einzigartig informierte Perspektive in sein Thema ein. Seine Arbeit, unter Bezugnahme auf Originalberichte über den Seebetrieb, Memoiren und Tagebücher von Seeleuten und die Korrespondenz von Offizieren, ist gleichzeitig eine aufregende Erzählung über Gefahren und Kämpfe auf See und eine gründliche Analyse dessen, wie diese Ereignisse in Konzepte der amerikanischen Seemacht passen .

Dieses Buch bietet einen neuen kritischen Blick auf die Marinegeschichte der frühen amerikanischen Ära und wirft auch grundlegende Fragen für die Marinestrategie im 21. Jahrhundert auf.